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🗣️ Sprechen

telc B2 Sprechen Teil 2: 30 Themen mit Beispielen und Redemitteln

In Teil 2 der mündlichen Prüfung telc Deutsch B2 diskutierst du etwa fünf Minuten mit deiner Partnerin oder deinem Partner über ein Thema aus einem kurzen Text, den ihr beide in der Vorbereitungszeit gelesen habt. Ihr müsst euch nicht einigen – es geht darum, Argumente auszutauschen und auf die Meinung der anderen Person einzugehen. Hier findest du 30 typische Themen mit Pro und Contra, ein vollständiges Beispielgespräch und die wichtigsten Redemittel.

📅 7. Oktober 2026 · aktualisiert 27.10.2026
⏱️ 12 Min. Lesezeit
✍️ Hamidreza Emami

📋 Was passiert in Teil 2?

Die mündliche Prüfung telc Deutsch B2 ist in der Regel eine Paarprüfung mit drei Teilen. Vorher habt ihr 20 Minuten Vorbereitungszeit, in der ihr euch Notizen machen könnt. In Teil 2 lest ihr einen kurzen Text zu einem gesellschaftlichen Thema und führt danach eine Diskussion: Ihr nennt eure Standpunkte, begründet sie und reagiert auf die Argumente der anderen Person. Ziel ist nicht, den anderen zu überzeugen, sondern ein echtes Gespräch zu führen.

Aspekt Details
Format Diskussion zu zweit auf Grundlage eines kurzen Textes
Dauer ca. 5 Minuten (mündliche Prüfung gesamt: ca. 15 Minuten als Paarprüfung, bei drei Teilnehmenden ca. 25 Minuten)
Vorbereitung 20 Minuten für die ganze mündliche Prüfung, Notizen erlaubt
Bewertung jeder der drei Teile bringt maximal 25 Punkte (mündlich gesamt 75 Punkte)

Quelle: telc.net – telc Deutsch B2 und telc Übungstest Deutsch B2

📚 30 typische Themen – mit Pro und Contra

Die Texte kommen aus Alltag und Gesellschaft – Themen, zu denen jeder Erwachsene eine Meinung haben kann. Spezialwissen brauchst du nicht. Die folgenden 30 Fragen sind typisch für solche Diskussionen. Zu jeder Frage findest du ein Argument dafür (Pro = „Ja“) und eines dagegen (Contra = „Nein“). Übe, zu jeder Frage spontan zwei Minuten zu sprechen.

Arbeit und Beruf

Thema Typische Frage Pro Contra
Homeoffice Sollten alle Firmen Homeoffice anbieten? kein Pendeln, mehr Zeit für die Familie weniger Kontakt im Team, Arbeit und Freizeit vermischen sich
4-Tage-Woche Sollte die 4-Tage-Woche zum Standard werden? mehr Erholung, motiviertere Beschäftigte in Pflege, Handel oder Gastronomie kaum umsetzbar
Rentenalter Sollten wir länger arbeiten, zum Beispiel bis 70? die Renten bleiben bezahlbar in körperlich schweren Berufen hält man das nicht durch
Praktika Sind unbezahlte Praktika in Ordnung? Berufserfahrung und wichtige Kontakte nur wer finanzielle Unterstützung hat, kann sie sich leisten
Teilzeit für Väter Sollten mehr Väter in Teilzeit arbeiten? mehr Zeit mit den Kindern, gerechtere Aufgabenteilung weniger Gehalt und schlechtere Karrierechancen

Bildung und Schule

Thema Typische Frage Pro Contra
Handys in der Schule Sollten Smartphones in der Schule verboten werden? weniger Ablenkung, mehr Gespräche in der Pause das Handy kann ein sinnvolles Lernwerkzeug sein
Hausaufgaben Sollte man Hausaufgaben abschaffen? weniger Stress, mehr Freizeit für Hobbys durch Wiederholung festigt man das Gelernte
Schuluniform Sollte es an allen Schulen eine Schuluniform geben? weniger Druck durch teure Markenkleidung Kinder können ihre Persönlichkeit weniger zeigen
Digitale Schulbücher Sollten Tablets die gedruckten Schulbücher ersetzen? leichtere Schultaschen, aktuelle Inhalte noch mehr Bildschirmzeit, teure Geräte für die Familien
Ganztagsschule Sollten alle Kinder bis zum Nachmittag in der Schule bleiben? Eltern können arbeiten, Kinder bekommen Hilfe beim Lernen weniger freie Zeit und weniger Zeit mit der Familie

Medien und Technik

Thema Typische Frage Pro Contra
Soziale Medien Brauchen soziale Netzwerke ein Mindestalter von 16 Jahren? Schutz vor Mobbing und ungeeigneten Inhalten kaum zu kontrollieren, Medienkompetenz ist wichtiger
Fernsehen und Kinder Sollten kleine Kinder gar nicht fernsehen? mehr Bewegung und freies Spielen gute Kindersendungen fördern Sprache und Wissen
Online-Shopping Ist Online-Shopping besser als der Einkauf in der Stadt? bequem, große Auswahl, oft günstiger Geschäfte in den Innenstädten schließen, viele Rücksendungen
Künstliche Intelligenz Sollten Schüler KI-Programme für Hausaufgaben nutzen dürfen? KI kann schwierige Inhalte gut erklären wer alles abschreibt, lernt selbst nichts
Prominente Sollten Medien weniger über das Privatleben von Stars berichten? auch Prominente haben ein Recht auf Privatsphäre viele Stars nutzen die Öffentlichkeit selbst für ihre Karriere

Umwelt und Mobilität

Thema Typische Frage Pro Contra
Öffentlicher Nahverkehr Sollten Bus und Bahn kostenlos sein? weniger Autos, auch Menschen mit wenig Geld sind mobil sehr teuer für die Städte, Busse und Bahnen wären überfüllt
Tempolimit Brauchen wir ein Tempolimit auf allen Autobahnen? weniger Unfälle und weniger CO₂ Einschränkung der persönlichen Freiheit
Elektroautos Sollte der Staat Elektroautos stärker fördern? keine Abgase in der Stadt teuer in der Anschaffung, die Batterieproduktion belastet die Umwelt
Fliegen Sollten Flugtickets deutlich teurer werden? besser für das Klima, Bahnreisen werden attraktiver Reisen wird zum Luxus für Reiche
Plastik Sollte Einwegplastik komplett verboten werden? weniger Müll in der Natur und im Meer Alternativen sind oft teurer und nicht immer besser

Gesundheit und Ernährung

Thema Typische Frage Pro Contra
Fleischkonsum Sollte Fleisch höher besteuert werden? gesündere Ernährung, gut für Klima und Tiere trifft vor allem Menschen mit wenig Geld
Fertiggerichte Sind Fertiggerichte eine gute Lösung für Berufstätige? sparen Zeit nach einem langen Arbeitstag oft viel Salz, Zucker und Zusatzstoffe
Zuckersteuer Sollten süße Getränke teurer werden? weniger Übergewicht bei Kindern der Staat sollte nicht vorschreiben, was wir essen
Vitamintabletten Sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll? können einen Mangel ausgleichen bei gesunder Ernährung meist unnötig und teuer
Schönheitsoperationen Sollten Schönheitsoperationen für Minderjährige verboten werden? der Körper ist noch in der Entwicklung in Einzelfällen kann eine Operation psychisch helfen

Gesellschaft und Familie

Thema Typische Frage Pro Contra
Soziales Pflichtjahr Sollten alle jungen Menschen ein soziales Jahr machen? mehr Gemeinschaftssinn, Hilfe für Pflege und Vereine Zwang, und der Start in Ausbildung oder Studium verzögert sich
Elternzeit Sollten Väter verpflichtet werden, Elternzeit zu nehmen? mehr Gleichberechtigung in Familie und Beruf jede Familie sollte selbst entscheiden
Stadt oder Land Lebt man in der Großstadt besser als auf dem Land? mehr Jobs, Kultur und kurze Wege hohe Mieten, Lärm und wenig Natur
Wohnen im Alter Sind Senioren-WGs eine gute Alternative zum Altenheim? weniger Einsamkeit, gegenseitige Hilfe wenig Privatsphäre, Konflikte im Alltag
Grundeinkommen Sollte jeder Mensch ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen? finanzielle Sicherheit, weniger Bürokratie die Finanzierung ist unklar, manche würden weniger arbeiten
💡 Tipp

Wähle jeden Tag eine Frage aus der Liste und sprich zwei Minuten dazu – am besten mit einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner. Nimm dich mit dem Handy auf und höre, ob du deine Meinung wirklich begründest. Zu jedem Themenfeld lohnt sich außerdem ein deutscher Zeitungsartikel: So lernst du den sachlichen Ton für B2-Diskussionen.

🗂️ Beispiel: Ein typischer Text für Teil 2

So könnte ein Text in der Prüfung aussehen. Das Beispiel hat GermanJoin selbst geschrieben; es ist kein offizieller Prüfungstext.

📄 Beispiel-Text

Homeoffice: Chance oder Risiko?

Seit der Pandemie arbeiten in Deutschland Millionen Menschen zumindest teilweise von zu Hause. Viele Beschäftigte schätzen die Flexibilität – kürzere Pendelwege, mehr Zeit für die Familie. Kritiker hingegen warnen vor Isolation und verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Umfragen deuten darauf hin, dass manche Menschen im Homeoffice mehr unbezahlte Überstunden machen als im Büro. Gleichzeitig berichten viele Beschäftigte, dass sie sich zu Hause besser konzentrieren können. Für Unternehmen stellt sich die Frage, ob Homeoffice langfristig Bürofläche spart – oder ob die fehlende persönliche Zusammenarbeit die Innovationskraft schwächt.

Zu diesem Text könnte man zum Beispiel diese Argumente einbringen:

Pro Homeoffice Contra Homeoffice
Weniger Pendelstress, mehr Lebensqualität Soziale Isolation, fehlendes Teamgefühl
Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen
Unternehmen sparen Bürofläche Kreativität und spontane Ideen leiden
Weniger CO₂ durch weniger Pendeln Nicht für alle Berufe und Wohnverhältnisse geeignet

🎧 Beispiel: ein vollständiges Gespräch

So kann eine gute Diskussion zu diesem Text klingen. Das Beispiel ist kürzer als die ca. 5 Minuten in der Prüfung, zeigt aber den typischen Ablauf: Beide sprechen ungefähr gleich viel, beziehen sich auf den Text und reagieren aufeinander.

A: Im Text geht es um die Frage, ob Homeoffice eher eine Chance oder ein Risiko ist. Arbeitest du selbst manchmal von zu Hause?

B: Ja, zwei Tage pro Woche. Für mich ist das eher eine Chance – wie im Text steht, schätzen viele Beschäftigte die Flexibilität. An diesen Tagen spare ich fast zwei Stunden Fahrzeit, und die nutze ich für meine Familie.

A: Das verstehe ich. Der Text nennt aber auch ein Risiko: Manche Menschen machen im Homeoffice mehr Überstunden. Kennst du das auch?

B: Ehrlich gesagt, ja. Am Anfang habe ich abends oft noch E-Mails beantwortet. Inzwischen schalte ich den Laptop um sechs Uhr aus. Man muss sich eben selbst Grenzen setzen.

A: Das mag sein, aber nicht jeder schafft das. Ich arbeite lieber im Büro, weil mir der Kontakt mit den Kollegen fehlen würde. Viele Probleme löst man in der Kaffeeküche schneller als in einer Videokonferenz.

B: Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Im Text steht ja auch, dass die persönliche Zusammenarbeit leiden kann. Trotzdem glaube ich, dass sich vieles gut online organisieren lässt.

A: Für Büroberufe vielleicht. Aber denk an Menschen in kleinen Wohnungen: Wer mit zwei Kindern in drei Zimmern wohnt, hat oft keinen ruhigen Arbeitsplatz.

B: Das stimmt, daran habe ich nicht gedacht. Deshalb sollte Homeoffice ein Angebot sein und keine Pflicht. Was meinst du – wäre eine Mischung aus Büro und Homeoffice für dich denkbar?

A: Ja, durchaus. Wie wäre es mit einem Kompromiss: zwei oder drei Tage zu Hause und die restlichen Tage im Büro?

B: Das finde ich sinnvoll. Dann hat man die Flexibilität und trotzdem regelmäßig Kontakt zum Team.

A: Also sind wir uns in einem Punkt einig: Homeoffice ist eine Chance, wenn es freiwillig ist und es klare Regeln für die Arbeitszeit gibt.

B: Genau. Nur bei der Frage, wo man besser arbeitet, sehen wir es weiter unterschiedlich – und das ist ja auch in Ordnung.

Warum das Gespräch gut funktioniert:

  • Beide beziehen sich auf den Text („Im Text geht es um …“, „Im Text steht ja auch …“) und bringen eigene Erfahrungen ein.
  • Es gibt Zustimmung und begründeten Widerspruch („Das mag sein, aber …“) – kein Monolog.
  • Die Partner stellen einander Fragen und finden einen Kompromiss, ohne dass sich jemand ganz geschlagen gibt.
  • Am Ende fassen sie zusammen, wo sie sich einig sind und wo nicht.
🎧 66 Musterdiskussionen zum Üben

Auf der Übungsseite telc B2 Sprechen Teil 2 online üben findest du zu jeder Aufgabe eine Musterdiskussion – insgesamt 66 Gespräche mit Gesprächstext, Erklärung („Warum diese Lösung gut ist“) und passenden Redemitteln. Nach kostenloser Anmeldung kannst du jede Diskussion auch anhören (gesprochen mit KI-Stimmen).

💬 Redemittel für die Diskussion

Diese Ausdrücke helfen dir, flüssig und überzeugend zu diskutieren. Lern nicht alle auswendig – wähle aus jedem Bereich zwei oder drei, die sich für dich natürlich anfühlen.

Funktion Ausdrücke
Auf den Text Bezug nehmen „Im Text geht es um …“ · „Der Autor ist der Meinung, dass …“ · „Laut Text …“
Meinung äußern „Ich bin der Meinung, dass …“ · „Meiner Ansicht nach …“ · „Ich finde, dass …“
Begründen „Das liegt daran, dass …“ · „Ein Grund dafür ist …“ · „Das zeigt sich daran, dass …“
Zustimmen „Da hast du völlig recht.“ · „Das sehe ich genauso.“ · „Dem stimme ich zu.“
Höflich widersprechen „Das sehe ich etwas anders.“ · „Da bin ich nicht ganz einverstanden, weil …“ · „Das mag sein, aber …“ · „Ich verstehe dein Argument, trotzdem …“
Auf ein Argument eingehen „Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen. Allerdings …“ · „Das stimmt zwar, aber man darf nicht vergessen, dass …“
Nachfragen, den Partner einbeziehen „Wie siehst du das?“ · „Was meinst du genau mit …?“ · „Hast du damit schon Erfahrungen gemacht?“
Beispiel nennen „Ein konkretes Beispiel dafür wäre …“ · „Ich kenne das aus meinem Alltag: …“
Kompromiss finden „Wie wäre es mit einem Kompromiss: …?“ · „Vielleicht treffen wir uns in der Mitte: …“ · „Darauf könnten wir uns einigen.“
Abschließen, zusammenfassen „Zusammenfassend kann man sagen, dass …“ · „Wir sind uns also einig, dass …“ · „In diesem Punkt sehen wir es unterschiedlich.“

🎯 Strategie in 4 Schritten

  1. Vorbereitungszeit nutzen: Lies den Text sorgfältig und notiere zwei bis drei Argumente für deine Seite sowie ein mögliches Gegenargument. Du musst keine extreme Position einnehmen – aber du solltest eine Meinung haben.
  2. Klar einsteigen: Fasse in einem Satz zusammen, worum es im Text geht, und sag dann deine Meinung: „Im Text geht es um … Ich persönlich finde, dass …, weil …“ Ein klarer Einstieg gibt dir Sicherheit.
  3. Aktiv zuhören und reagieren: Geh auf das ein, was deine Partnerin oder dein Partner sagt, statt nur deine Notizen vorzulesen. Nutze Formulierungen wie „Das, was du gerade sagst, erinnert mich an …“ oder „Ich verstehe deinen Standpunkt, trotzdem denke ich …“.
  4. Ruhig zu Ende bringen: Am Ende musst du nichts auflösen. Ein kurzes Fazit reicht: „Wir sehen das also unterschiedlich, aber ich denke, beide Seiten haben ihre Berechtigung.“

⚠️ Häufige Fehler

  • Monolog statt Dialog: Den vorbereiteten Text als Vortrag halten, ohne auf die andere Person einzugehen. Teil 2 ist eine Diskussion – der Austausch zählt.
  • Zu schnell nachgeben: Sofort zustimmen, ohne die eigene Position zu begründen. Es ist in Ordnung, anderer Meinung zu bleiben – solange du begründest, warum.
  • Den Partner nicht zu Wort kommen lassen: Wer ununterbrochen redet, verhindert das Gespräch. Stell auch Fragen und lass Pausen für die Antwort.
  • Zu lange Pausen: Wenn du ein Wort nicht kennst, umschreib es („so ein Gerät, mit dem man …“). Eine gute Umschreibung zeigt B2-Kompetenz.
  • Den Text ignorieren: Der Text ist der Ausgangspunkt der Diskussion. Wer ihn nicht einbezieht, wirkt unvorbereitet.

❓ Häufige Fragen zu telc B2 Sprechen Teil 2

Wie lange dauert Sprechen Teil 2 bei telc B2?

Teil 2 dauert ca. 5 Minuten. Die ganze mündliche Prüfung dauert als Paarprüfung ca. 15 Minuten; davor habt ihr 20 Minuten Vorbereitungszeit.

Muss ich mit meinem Partner einer Meinung sein?

Nein. Ziel ist nicht, den anderen zu überzeugen oder sich zu einigen, sondern Argumente auszutauschen und auf die Meinung des anderen einzugehen.

Was mache ich, wenn mir zum Thema nichts einfällt?

Nutze den Text: Greif eine Aussage daraus auf und sag, ob du zustimmst. Erzähl ein Beispiel aus deinem Alltag oder deinem Heimatland, oder frag deinen Partner: „Wie siehst du das?“ So kommt das Gespräch wieder in Gang.

Wird Teil 2 einzeln bewertet?

Ja. Jeder der drei Teile der mündlichen Prüfung bringt maximal 25 Punkte, zusammen also 75 Punkte.

Kann ich im Gespräch meine Meinung wechseln?

Ja, das ist erlaubt und wirkt sogar natürlich. Wichtig ist, dass du den Wechsel begründest: „Nach deinem Argument sehe ich das jetzt etwas anders, weil …“

Was passiert, wenn mein Gesprächspartner sehr wenig sagt?

Dann führst du das Gespräch aktiv: Stell Fragen und lade zur Antwort ein, zum Beispiel „Was denkst du dazu?“ oder „Siehst du das ähnlich?“. Das zeigt, dass du eine Diskussion gestalten kannst.

Sind Grammatikfehler schlimm?

Einzelne Fehler sind beim freien Sprechen normal. Konzentriere dich darauf, verständlich zu bleiben, deine Meinung zu begründen und auf deinen Partner einzugehen – statt jeden Satz perfekt machen zu wollen.

GermanJoin ist ein unabhängiges, kostenloses Übungsangebot und nicht mit telc verbunden. Der Name telc wird nur verwendet, um die Prüfung zu beschreiben.

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